PRESS: Zwei Wochen in der Nobeldisco unter den Dating-Apps – WIRED

The Inner Circle ist so etwas wie der Nobelclub unter den
Dating-Plattformen: Rein kommt nur, wer es anwired einem
virtuellen Türsteher vorbeischafft. Nun hat die Plattform
auch in Berlin aufgemacht und unser Autor hat sich gefragt:
Wie sieht das edle Liebesanbahnungsnest von innen aus?

Nobeldisco, das Wort klingt ja schon etwas angeranzt. Ein bisschen wie Saint Tropez. Oder Düsseldorf. Wo es solche Läden gab oder gibt. Doch eigentlich existiert in jeder größeren Stadt mindestens ein Club, der ungefähr zum Wort Nobeldisco passt: Dort, so würde es die jeweilige Lokalzeitung ausdrücken, feiern die Jungen und Schönen und Reichen. Weshalb Leute, die weder jung noch schön noch reich aussehen, nicht reinkommen. Angeblich. Viele Menschen wollen diese Orte aber auch gar nicht betreten, weil sie sich von vorne herein ausgeschlossen fühlen von dem, was man so bessere Kreise nennt. Andererseits: Da will man doch rein. Wenigstens um nachzugucken, wie es da so ist.

Die besseren Kreise: Damit ist man nicht nur buchstäblich bei The Inner Circle. In den vergangenen zwei Jahren hat die Dating-Seite von Amsterdam aus nach und nach in europäischen Metropolen örtliche Netze aufgespannt – mit dem Versprechen, ein exklusiver Club zu sein für Leute, die jemanden finden wollen. Jemand Besonderen. Jungen, Schönen, Reichen. Nach Städten wie Paris und London scheint nun auch Berlin dran zu sein.

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